Produktivitätskiller am Arbeitsplatz

Produktivitätskiller

Man kann nicht immer hundertprozentig produktiv arbeiten. Dieser Fakt ist fast jedem Bewusst, aber wie produktiv ist man auf der Arbeit wirklich? Arbeitgeber wissen meistens nicht, was die eigenen Angestellten während der Arbeitszeit tun, sind sich aber sicher, dass die Mitarbeiter nicht genug arbeiten.

In einer Umfrage befragte das amerikanische Job-Portal CareerBuilder 2200 Personalmanager, was ihrer Meinung nach die größten „Produktivitäts-Killer am Arbeitsplatz“ sind.

produktivitätskiller

Privates am Arbeitsplatz

Die Manager berichteten außerdem über denkwürdige Aktivitäten, bei denen Sie die Angestellten während der Arbeitszeit beobachtet hatten. Unteranderem …

  • der Kauf von Katalog-Bräuten,
  • Trinken von Wodka,
  • Filme gucken bei Netflix,
  • Auto-Sabotage bei Mitarbeitern und
  • das Versenden von unangebrachten Bildern an Mitarbeiter.

Was zuerst lustig klingt, wird von den amerikanischen Managern als Ursache für eine geringere Arbeitsqualität, schlechtere Moral und Umsatzeinbrüche angesehen. Fast drei Viertel der Arbeitgeber brachten neue Maßnahmen, wie zum Beispiel das Blockieren von bestimmten Internetseiten und der privaten Handy-Nutzung, auf den Weg, um die Produktivität im Unternehmen wieder zu steigern.

Es ist natürlich nicht anzunehmen, dass Geschäftsführer generell darüber Bescheid wissen, wie ihre Angestellten ihre Arbeitszeit verbringen. Eine Befragung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zeigte, dass die Vorstellungen nicht immer mit der Realität übereinstimmen.

Salary.com veröffentlichte 2014 eine Studie, in der sie amerikanische Angestellte fragten, womit diese die meiste Arbeitszeit verschwenden. Bei der Studie zeigte sich, dass die Befragten die Zeit für Textnachrichten und den neusten Klatsch und Tratsch anders wahrnehmen. Die Mitarbeiter schätzten die Zeitverschwendung auf der Arbeit als nicht so gravierend ein, wie es ihre Vorgesetzten taten.

Die Frage ist jedoch, wieso so viele Menschen Zeit auf der Arbeit mit privaten Angelegenheiten verschwenden. Die meisten Befragten der Salary.com Umfrage gaben an, dass sie glaubten kurze Pausen würden ihre Produktivität steigern.

Struktur gegen Langeweile

Das mag gar nicht so abwegig sein: In der CareerBuilder-Umfrage berichtete ein Fünftel der Manager, dass sie strukturierte Pausenpläne nutzen, um die Mitarbeiter vom Zeitverplempern abzuhalten. Kurze Pausenspiele oder Hofrunden können die Produktivität ebenfalls steigern.

Es scheint, als sei die Problematik in Amerika umfangreicher als in Europa, aber auch in Europa gibt es selbstverständlich Angestellte, die Ihre Zeit im Büro gerne mal mit privaten Angelegenheiten verbringen. Generell hilft es natürlich eine produktive Atmosphäre zu schaffen. Pausen, Bewegung in den Pausen und gemeinsame Ziele dürften gegen die größte Langeweile am Arbeitsplatz meistens schon helfen.

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